The following map, created by eFuelsNow, shows gas stations offering HVO/XtL diesel. These are not e-fuels (PtL). However, they are also synthetic fuels („reFuels,“ with an R!). It is NOT biodiesel! It is a fuel that is particularly climate-friendly and burns cleaner. Another advantage (for most models) is smoother engine operation and slightly improved performance. HVO is produced from a wide variety of biogenic waste materials (not just used vegetable oil!). The map is updated regularly and to the best of our ability. If you discover a new gas station, if an address is missing, or if you have any questions, please let us know (info@efuelsnow.de). The map data is copyrighted. New stations are added almost daily, and important information regarding payment methods, blending levels, etc., is subject to change.

Entwicklung des HVO-Tanknetzes bis Januar 2025.

More technical informations about HVO you find here

  • HVO100 / XTL in Europe => Link
  • HVO Blends in Europe => Link
  • HVO (51 – 99%) in the USA => Link

Here you find an overview in German language with pictures of all pumps in worldwide Worldwide Pump Overview (PDF)

Here you find informations about our new app as soon as possible

Virtual map in Google Earth:

You can also view the fuel map in 3D using Google Earth. You can virtually fly to each individual station, just like with a drone! You’ll find more detailed information below the fuel map. => Link.

Up-to-date HVO100 fuel prices in Germany can be found at Clevertanken (PC + App). Prices for Italy can be found at Prezzi Italia (App). An approximate, averaged price overview for various countries can be found in tab 11. Our fuel station map is also integrated into the comprehensive „HVO100 goes Germany“ website. It is used by renowned universities, such as the reFuel department of the Karlsruhe Institute of Technology (KIT). The primary purpose of the map is to allow researchers to observe the ramp-up of the tank network. That was the original intention behind the map.

Our virtual fuel card currently lists only synthetic HVO/XtL fuels (and no eFuels). HVO is not an eFuel. However, both fuels belong to the group of synthetic reFuels. They are different, yet share clear similarities. Both eFuel and HVO (as diesel) comply with the DIN EN 15940 standard. In the future, there will also be a kind of „hybrid“ fuel (see waste-based eFuel, Hamburg University of Applied Sciences). The graphic from the Karlsruhe Institute of Technology (KIT) provides a clear illustration to distinguish between the terms. It is very important to note: This is not about biodiesel or ethanol! These are first-generation biofuels that, in their pure form, are generally not compatible with vehicles and require engine modifications. ReFuels are not aggressive. They can be used in their pure form.

Image of the Karlsruhe KIT (Abteilung reFuels, Dr. Toedter)

  • E-fuels are produced in sunny and windy, mostly southern countries (analogous to Orange)..
  • Waste-based fuels require very little electricity, therefore they can also be produced in northern countries (analogy: apple).

Contrary to popular belief, there are only „one or two mini-plants“ for the production of e-fuels. There are now a growing number of them, see the worldwide map.


Das einzige Unterscheidungsmerkmal ist die ca. 6% geringere Dichte bei HVO100 Dieselkraftstoffen (DIN EN 15940), da die Aromate fehlen. Alle restlichen Eigenschaften werden erfüllt bzw. übererfüllt. Besonders aufgrund der fehlenden Aromate ist HVO der deutlich höherwertigere Kraftstoff, der sauberer verbrennt und den Motor weniger verkokt. Außerdem laufen die meisten Motoren deutlich ruhiger und hängen besser am Gas.

Kurzum: Beimischungen bis 26% HVO entsprechen der Dieselnorm DIN EN 590, für die heute jeder Diesel zugelassen ist. Jenseits der 26% HVO ist die Einhaltung dieser Norm sehr unsicher und spätestens ab 45-50% gar nicht mehr möglich. In einigen Ländern mit sehr hohen Beimischungen, wie z.B. Kalifornien oder nordischen Ländern können die Standard-Diesel Kraftstoffe weit drüber liegen, siehe Bild von Cirkle K Norwegen. Dort ist im Standard Diesel bis zu 40% HVO. In Kalifornien findet man an den meisten Stationen von 76 nur noch HVO („Renewable Diesel“) mit ca. 95% HVO. Selbstverständlich sind auch in diesen Ländern nicht alle Diesel-Fahrzeuge nach der neuen Norm freigegeben worden. Dennoch sind Probleme nicht bekannt. Und das obwohl der Kraftstoff dort schon seit über 10 Jahren verkauft wird.

Mehr Infos zu den verschiedenen regenerativen Kraftstoffen gibt es an unserer virtuellen Tankstelle.

Allgemein: Generell erreicht HVO100 den größten Kosten-Nutzen-Impact hinsichtlich CO2-Einsparung pro Euro und pro Zeit. Das ist ja auch logisch, da man auf Bestandstechnik bei Fahrzeug und Infrastruktur zugreifen kann. Natürlich ist fossile Energie immer am günstigsten. HVO bewegt sich aber in den meisten Ländern auf einem bezahlbaren Niveau, nur unwesentlich höher als Standarddiesel.

Kostenrechnung: Bei der Gesamtkosten-Kalkulation muss man berücksichtigt werden, dass Fahrzeug und Fuhrpark weitergenutzt werden können. Außerdem sind es lediglich CENT pro LITER…. Wie wenig das in Wirklichkeit ist, zeigt eine Rechnung des ADAC siehe Link. Der Aufpreis liegt zwischen ca. 5,62Euro pro Monat und 6,75Euro/Monat. Das ist deutlich billiger als ein neues Auto. Außerdem wurde ein Worst-Case-Szenario berechnet. Selbst bei einem total überzogenen und unrealistischen Aufpreis von 50cent pro Liter ergibt der Preisaufschlag lediglich 31,25Eu/Monat (bei 15.000km Jahreslaufleistung). Man bedenke, dass HVO einer Motorversottung entgegenwirkt. Ein durch fossilen Diesel erforderliches neues AGR kann schnell mal 800 Euro kosten.

Preise an der Tankstelle: Ungefähre Preise finden Sie in der Übersicht unten.

HVO100 kann in Italien teilweise günstiger sein als normaler B7 Diesel und Beimischungen, Beide Bilder stammen aus Ligurien (Savona und Ventimiglia), Mai 2024. Abbildungen: eFuelsNow

Insgesamt ist die Entwicklung von HVO sehr dynamisch, was in einigen Ländern schon zu einem sehr dichten Tanknetz führte (Daten siehe Reiseberichte hier und hier). Zwischen Juli 2023 und Juni 2024 hat sich die Anzahl an Tankstellen mehr als verdoppelt ! Haupttreiber sind vor allem Italien und Spanien. Aber auch andere Länder, wie Litauen, die britischen Inseln und Österreich bauten zuletzt ihr Tanknetz massiv aus. Deutschland hinkt etwas hinten nach. Erst seit 29.Mai 2024 ist HVO100 in Deutschland für den offiziellen Verkauf freigegeben. Der Kraftstoff wurde bei uns geraume Zeit künstlich verhindert und auch ein wenig verschwiegen, obwohl er in manchen Ländern schon seit ca. 2015 angeboten wird.

Gemeinhin ist die Reststoffmenge viel höher als in Deutschland kommuniziert wird. Es ist nicht so sehr von Belang, wieviel heute produziert wird, sondern wieviel man produzieren könnte. Wenn der Markt da ist steigt die Produktion. Letztlich ist das eine Frage der Regulatorik und der marktwirtschaftlichen Herangehensweise. Planwirtschaftliche Zuteilung (Schiff-Flugzeug) steht dem Hochlauf grüner Energie entgegen, da ein grosser Teil, des Marktes vom Kauf abgehalten wird. Das bremst den Return-of-Invest und führt zu dem typischen planwirtschaftlichen Mangel. Außerdem werden PKW-Kraftstoffe bei der Herstellung von Flug-Kerosin sowieso hergestellt als Koppelprodukt in der Raffinerie. Es ist also auch Verschwendung diese Kraftstoffe nicht zu nutzen. Der Autofahrer finanziert das Flugticket seit jeher mit. Diese kleinen und kosten-senstiven Sektoren sind dringend auf den Autofahrer angewiesen, um die Kosten im Rahmen zu halten. Desweiteren stellt sich die Frage, wie lange Super E5 an Tankstellen immernoch vorgehalten werden muss und dabei Tanks für klimafreundlichen HVO blockiert. Super E5 wird nur noch von wenigen Fahrzeugen benötigt und es gibt durchaus technische Wege diese Fahrzeuge trotzdem mobil zu halten.

Laut Fachleuten wie Prof. Willner (HAW Hamburg) ist der Feedstock zur Herstellung von HVO bei weitem noch nicht ausgereizt. Besonders Industrieländer wie Deutschland bieten ein hohes Abfallpotential. Neste geht davon aus, dass bei Nutzung sämtlicher Feedstocks bis 2040 1000 Megatonnen (=etwa 40% des weltweiten Verkehrsbedarfs) gedeckt werden könnte. Quellen: https://www.neste.de und Vortrag von der IAA und Artikel der AutoBild vom August 2023). Dabei ist zu berücksichtigen, dass PtL(eFuel) noch zusätzlich On-top kommt.

Zu den möglichen Produktions-Mengen, anbei ein Zitat aus einem Artikel von SpringerNature (inklusive Interview mit Prof Willner):

Nach einer Hochrechnung des finnischen Konzerns Neste könnten bis 2040 bei Nutzung sämtlicher Reststoffe und voller Auslastung jährlich bis zu 1.000 Mt erneuerbarer Kraftstoffe hergestellt werden. Das entspricht circa 40 % des weltweiten Verkehrsbedarfs (Straßenverkehr, Schiff und Flugzeug). Diese Zahlen decken sich auch mit Erhebungen von Professor Dr. Thomas Willner vom Department Verfahrenstechnik der HAW Hamburg. Zusätzlich gibt es nach einer Studie, die Willner vorliegt, noch ein großes HVO-Potenzial von circa 200 Mt pro Jahr auf Jatropha-Basis. Jatropha wächst in Wüstenrandgebieten auf marginalen Böden. Diese Menge an HVO aus Jatropha-Öl könnte den Kraftstoffbedarf der gesamten EU decken. Bereits heute existiert in einigen italienischen Kommunen ein gut ausgebautes öffentliches Rücknahme-System für Bioabfälle, die sich zu Kraftstoffen verarbeiten lassen. Die HAW Hamburg arbeitet an dezentralen Anlagen, die direkt beim Reststoffverwerter eingesetzt werden können. Willner betont übrigens auch die hohe Stromeffizienz von HVO. Da viel Energie im Abfall ist, muss bei der Produktion wenig Strom eingesetzt werden. Man fährt daher stromeffizienter als mit dem Elektroauto. Schwedische Umweltbehörden weisen dem Kraftstoff sogar den mit Abstand größten Klimahebel aus, da man sofort mit dem Klimaschutz beginnen kann. HVO ist die zeit-, kosten- und ressourceneffiziente Klimaschutzlösung für den Verkehr.

Firma Neste zur Rohstoffverfügbarkeit ( Quellen: Neste (Text unter dem Film) und Vortrag auf der IAA Nutzfahrzeuge und Artikel der AutoBild vom August 2023)

Bis 2040 könnte die weltweite Produktion erneuerbarer Kraftstoffe ein Äquivalent von über tausend Megatonnen Öl erreichen. Wo sollten diese erneuerbaren Kraftstoffe eingesetzt werden, um eine Verringerung der Verkehrsemissionen zu erreichen? Neste arbeitet weiter daran, die Verfügbarkeit von minderwertigen Rohstoffen aus Abfällen und Reststoffen zu erhöhen, und entwickelt Technologien zur Diversifizierung seines Portfolios mit völlig neuartigen Rohstoffen. Wir planen die Einführung neuer nachhaltiger Rohstoffe, wie zum Beispiel: Land- und forstwirtschaftliche Abfälle und Reststoffe sowie geeignete erneuerbare Materialien aus Siedlungsabfällen. Durch die Verwendung dieser neuen Rohstoffe könnte die Produktion erneuerbarer Kraftstoffe weltweit ein Öläquivalent von mehr als 1.000 Megatonnen bis zum Jahr 2040 erreichen. Diese Menge würde ausreichen, um alle in der Luftfahrt und im Schiffsverkehr eingesetzten fossilen Kraftstoffe sowie einen großen Teil der fossilen Kraftstoffe auf der Straße zu ersetzen. In Zukunft möchten wir neben Abfällen und Reststoffen weitere Rohstoffe einsetzen. Wir untersuchen derzeit, inwieweit das Energiepotenzial von CO2-absorbierenden Algen genutzt werden kann, entwickeln neuartige Pflanzenöle aus fortschrittlichen landwirtschaftlichen Konzepten und nutzen sogar CO2 selbst als Rohstoff.

Interviews mit Prof Dr. Willner findet man in den Videos unten. Dabei geht er im ersten Beitrag ( aus einer Vorlesung ) u.a. auch um die Rohstoff-Thematik.

Mehr Infos zu den verschiedenen regenerativen Kraftstoffen gibt es an unserer virtuellen Tankstelle.

regeneratives Kerosin im Flugverkehr

Im Aviation-Bereich sind solche Kraftstoffe sehr verbreitet. Kerosin ist dem Diesel sehr ähnlich. Airlines wir KLM, Finnair, DHL, etc setzen Sie bereits eins. Mehr dazu hier. Nebenbei: PKW-Kraftstoffe entstehen bei der Herstellung von Kerosin als Koppelprodukt. Der Autofahrer zahlt also, dass Flugticket mit. Grade Luft- und Schiffs-Verkehr ist sehr kosten-sensitiv, so dass der PKW/LKW dringend benötigt wird. Zum einen steigert es die Lukrativität einer Produktionserweiterung. Zum andern sinkt durch weitere Nutzer der Preis. Dieser Zusammenhang wurde auch beim Vortrag „Efuels für die Freiheit“ von Wissenschaftlern und Kraftstoff-Herstellern betont.

Icon Links: Zapfsäulenübersicht (PDF)

Wie erkenne ich HVO? HVO100 ist meistens relativ einfach zu erkennen. Aber bei den Beimischungen ist das schon schwieriger. Auch ein „Diesel B7“ kann ein hochprozentiger HVO-Blend sein. Bevor Sie regelmäßig HVO Tanken sollten Sie UNBEDINGT dieses Dokument durchgeblättert haben. Vor allem die Seite 2 ist ganz besonders wichtig, da sie die Erkennungsmerkmale nochmal visuell zeigt! Klicken Sie dazu auf das linke Icon. Das Dokument enthält außerdem eine länderspezifischer Übersicht mit Fotos sowie eine tabellarische Angebotsübersicht.

Icon Rechts: 3D-Bildergallerie (PDF)

Ein bisschen Spielerei und was fürs Herz;-). Mit Hilfe der Google-3D-Ansicht kann man sich schonmal auf die Urlaubsreise vorbereiten und ansehen, wie die HVO-Station direkt Vor-Ort aussieht. Sehr viele Tankstellen lassen sich wie mit einer Drohne anfliegen. Eine „Weg-Beschreibung“ in die virtuelle 3D-Welt finden Sie in der „Wegbeschreibung“ unten. Von dort aus gelangen Sie auch in Google-Streetview und sehen Fotos von den HVO-Stationen Die Google-3D-Ansicht funktioniert nur mit dem PC oder Laptop. 3D-Bilder findet man aber auch im PDF und unterhalb dieses Textes (Anklicken zum vergrößern).