Die folgende von eFuelsNow erstellte Karte zeigt Tankstellen mit flüssigen reFuel-Kraftstoffen für Ottomotoren. Generell können „reFuels“ entweder Strom- und restoffbasiert sein. Auf der Karte finden Sie ausschließlich restoff- bzw. biobasierte reFuels für Ottomotoren. Strombasierte reFuels (=E-Fuel) sind nicht eingetragen! Zur Unterscheidung beider Kraftstoffe, siehe Grafik des Karlsruher KIT.

Folgende reFuels sind eingetragen:

  • Rot markiert => Ottokraftstoffe auf Bionaphta- oder Biomethan-Basis (Super E10 nach DIN EN 228 + Bio-basierter reFuel)
    • Bionaphta-Kraftstoffe haben aufgrund ihrer Reststoff-Basierung gewisse Ähnlichkeit mit HVO. Der Begriff HVO wird aber nur bei den Dieselkraftstoff verwendet. Bionaphta an sich ist ein sehr verträglicher Kraftstoff, ähnlich HVO. Einzig die Zumischung von E10 erfordert gewisses Augenmerk auf die Kraftstoffnorm DIN EN 228, mit der aber mittlerweile 95% aller zugelassenen Benzinfahrzeuge bestens zurecht kommen. Mehr Details im Reiter 3) und 4).

  • Blau markiert => Super E20 auf Ethanol-Basis nach Norm DIN CEN/TS 18227
    • Super E20 wird nur aus dem Grund angezeigt, weil er sich als Basiskraftstoff auch für höhere Beimischungen eignet. Fast alle Ottomotoren ab einem Baujahr (ca. 2015) kommen mit diesem Kraftstoff gut zurecht. Wir vermuten, dass E20-Freigabelisten (analog DAT-HVO-Liste) bald veröffentlicht werden. Während Verträglichkeitsprobleme bei HVO Diesel leicht behebbare Einzelfälle sind, sollte bei den Ottokraftstoffen das Thema Freigabe ernster genommen werden. Achten Sie daher auf die Verträglichkeit mit Ihrem Fahrzeug. E85 und reine Super E10 (ohne reFuel-Zumischung) werden nicht dargestellt! Mehr Details im Reiter 3) und 4).

Kartennutzung:

Die Webseite und die darin enthaltenen Informationen können gerne für wissenschaftliche und publizistische Zwecke erwähnt und verlinkt werden (bitte mit Quellenangabe : eFuelsNow). Die Karten-Daten sind vom Urheber geschützt. Eine Vervielfältigung oder Nutzung der Daten in fremden Applikationen ist NICHT gestattet! Bei Rückfragen gerne melden unter info@efuelsnow.de.

reFuel Benzin Anzahl :

Markierte Stationen (ca.)WeltweitEuropaDeutschland
95-100% regenerativ331
Beimischungen bis 50% (aktuell nur E20)11
insgesamt34342

(Die Karte zeigt kein E10, E85 oder Biogas an; dann wären es viel mehr Tankstellen)

Die Karte zeigt nicht alle Möglichkeiten klimafreundlichen Fahrens für den Ottomotor. E85 und reine Super E10 (ohne reFuel-Zumischung) werden nicht dargestellt! Die Karte würde damit noch zusätzliche viele 1000 Tankstellen darstellen. Wir möchten aber den Focus auf HVO, Bionaphta und (sobald erhältlich) E-Fuels setzen. E20 Stationen sind nur deshalb eigenzeichnet, weil sich Super E20 perfekt als Trägerkraftstoff für reFuels eignet.

Übrigens: E20 und E27 sind in Indien und Brasilien schon heute Standardkraftstoffe, die an jeder Tankstelle erhältlich sind. Allein in Indien gibt es 100.000 E20-Stationen. In Brasilien kommen nochmal über 50.000 hinzu. Und auch im mittleren Westen der USA ist E15 breitflächig verfügbar. Auch hier zeigt sich: Wenn man Klimaschutz tatsächlich will, muss man nicht über verfehlte Klimaziele jammern. Man kann solche Ethanol-Kraftstoffe einfach skalieren. Und das ist auch in vielen Ländern gängige Praxis. Es zeigt sich auch, dass die Motoren, die damit betrieben werden, keine Probleme aufweisen. Viele Motoren sind fast identisch, egal ob sie in Europa, Indien oder Brasilien verkauft wurden. Rückwirkende E20-Freigaben sind also zu erwarten.

Es gibt ausserdem positive Signale zur Verfügbarkeit. So hat die deutsche KlimaKraftstoffe GmbH und die spanische Tankkette Repsol eine zunehmende Anzahl an Tankpunkten angekündigt. Dabei geht es vorallem um die aufwendigeren Bionaphta- und Biomethan-basierten Kraftstoffe. Wir erwarten auch beim Ottomotor eine deutliche Steigerung des Angebots. Repsol hat deshalb im Herbst 2025 in Tarragona eine Grossanlage in Betrieb genommen. Die Skalierung hängt nicht von technischen, sondern von politischen Entscheidungen ab. Der grösste Anteil regenerativer Ottokraftstoffe wird aber langfristig mit E-Fuels (PtL) abgedeckt werden, den man an Gunst-Standorten in unbegrenzter Menge herstellen kann. Die regulativen Rahmenbedingungen werden (über kurz oder lang) dafür angepasst.

Foto links: Klima-Kraftstoffe GmbH

Virtuelle Karte in Google Earth:

Sie können die Tankkarte auch 3-Dimensional ansehen, per Google Earth. Jede einzelne Station kann man virtuell anfliegen, wie mit einer Drohne ! Dazu finden Sie genauere Informationen unterhalb der Tankkarte => Link.

Folgende Punkte bitte beachten:

  • Wichtig: Die Karte richtet sich primär an Wissenschaft und Politik. Autofahrer sind herzlich willkommen. Die Tanknutzung ist aber nur eine Sekundär-Funktion ! Die von einer Person, aus persönlichem intrinsischem Engagement und Leidenschaft erstellt wurde. Damit möchte ich die Arbeit der Universitäten bei der Aufklärung zu diesem wichtigen Thema unterstützen.
  • Zur mobilen Suche empfehlen wir die Apple und Android-App. Wir bitten unbedingt vor dem „Losfahren“ erstmal alle Stations-Infos zu lesen. Die Stationsinfos erhalten Sie durch Drücken auf das jeweilige Stations-Icon auf der Karte. Am besten machen Sie das am PC. Dort finden Sie sehr wichtige Infos. (Zapfsäulename, Besonderheiten bei der Bezahlung, lokale Informationen vor Ort).
  • Sämtliche Informationen bekomme. wir entweder von den Webseiten der großen Konzerne, über Datenblätter oder durch Informationen direkt von den Tankketten selbst. Die Mitarbeiter an der Kasse wissen oft nicht was drin ist. Wir haben Kontakt auch über die deutschen Grenzen hinaus Kontakt. Viele Tankstellen, auch in Nordamerika bin ich schon selbst angefahren. Trotzdem ist es nicht möglich, alle Informationen (Preis, Bezahlung, technische Defekte, exakter Eröffnungstag) tagesaktuell bereitzustellen. Daher handelt es sich um eine Sekundär-Funktion, von guter Qualität, im Rahmen der umsetzbaren Möglichkeiten. Wir freuen uns auch über Ihre Vor-Ort-Infos info@efuelsnow.de .

Super E10 + Beimischung aus Bionaphta / Biomethanol (DIN EN 228)

Die Bionaphta / Biomethanol-Beimischung ist unkritisch. Wesentlich ist der Ethanol-Anteil. Geschätzt 95% aller heute zugelassenen Benziner-PKWs vertrage E10.Dennoch gibt es vereinzelt ältere Fahrzeuge die nicht E10 tauglich sind. Während alte Diesel trotzdem HVO tanken können, ist bei nicht freigegebenen Ottomotoren die Beachtung der Norm wichtig. Das liegt am E10-Anteils! Der reFuel-Anteil (die Bionaphta-Beimischung) ist unbedenklich.

Grundsätzlich gilt: Alle neuen Fahrzeuge ab ca. 2010 vertragen E10 standardmäßig. Zwischen Bj 2000 und 2010 sind es die meisten Modelle. Es gibt sogar einige Modelle aus den 80ern und 90ern, die es gut vertragen und vom Hersteller offiziell freigegeben wurden. Für die nicht freigegeben Modelle gilt: Manche vertragen es und wurden nur nicht freigegeben (vermutlich aus Kostengründen). Welche das sind, wissen wir nicht. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, prüfen Sie die offizielle DAT-Liste . Im Zweifel tanken Sie besser Super E5 und warten auf E-Fuels.

Aber machen Sie sich bitte keine Angst wegen der E10-Beimischung. Mit normalem Hausverstand und etwas Recherche ist jegliches Risiko leicht zu vermeiden. Geschätzt 95% aller heute zugelassenen Benziner vertragen den Kraftstoff. Zusätzlich bringt die Prüfung der DAT-Liste die notwendige Klarheit. Nach Aussagen von Experten soll auch eine Tankfüllung E10 in einem nicht freigegebenen Fahrzeug, normalerweise kein Problem bereiten. Die E10-Panik der frühen 2010er Jahre halte ich persönlich für eine „geschürte“ Panik, um den Hochlauf regenerativer Kraftstoffe mittels Angst aufzuhalten.

Technisch ist es übrigens kein Problem entsprechende Beimischungen zu entwickeln, die auch alte Fahrzeuge E10-tauglich machen. Ob sowas bereits schon im Handel ist, wissen wir nicht. Gegebenfalls hilft ein Anruf z.B. bei LiquiMoly. Die haben auch eine Hotline. Die meisten eFuelsNow-Mitglieder fahren privat ein Diesel-Fahrzeug oder (vereinzelt) einen E10-tauglichen modernen Benziner;-) Deshalb ist das für uns kein Thema. Spätestens aber mit der Einführung von richtigen E-Fuels (PTL) sollte diese Fragestellung aber beantwortet sein. Denn E-Fuels haben keinen Ethanol-Anteil. Erste Testfahrten mit Oldtimern wurden bereits erfolgreich absolviert. E-Fuels können auch die wenigen nicht E10-fähigen Fahrzeuge tanken. Entsprechende Tankstellen werden dann auch auf dieser Karte zu finden sein.

Super E20 + Beimischung aus Bionaphta / Biomethanol (aktuell zertifiziert nach Norm DIN CEN/TS 18227)

Aktuell werden díe E20 Kraftstoffe unter der Norm DIN CEN/TS 18227 normiert. Die Norm kann sich im Rahmen der europäischen Freigabe noch ändern. Erfahrungsgemäß vertragen Ottomotoren ab Baujahr 2015 diesen Kraftstoff. Bei Unsicherheiten fragen Sie ihren Hersteller. Mit DAT-Freigabelisten ist in nicht allzu ferner Zukunft zu rechnen. Mehr Informationen finden Sie auch auf dieser Webseite.

Auf dieser Tankstellenkarte sind aktuell ausschließlich Benzin-Kraftstoffe aus biogenem Ursprung (Abfall- und Reststoffe) verzeichnet (und keine E-Fuels) . Biokraftstoffe 1. Generation (analog Ethanol und Biodiesel) stehen bei eFuelsNow normalerweise nicht im Focus. Ausnahmsweise zeigen dennoch auch den Super E20, da er sich als Basiskraftstoff für künftige reFuels (auf Bionaphta- oder E-Fuel-Basis) sehr gut eignet.

Abbildung des Karlsruher KIT (Abteilung reFuels, Dr. Toedter)

  • E-Fuels produziert man in Sonnen- und windreichen meist südlichen Ländern (Analogie Orange).
  • Abfallbasierte Kraftstoffe brauchen sehr wenig Strom, daher kann man sie auch in nördlichen Ländern herstellen (Analogie Apfel).

Entgegen der allgemeinen Annahme es gäbe nur „ein, zwei Mini-Analgen“ zur Produktion von E-Fuels. Das werden mittlerweile immer mehr, siehe weltweite Karte.

Mehr Infos zu den verschiedenen regenerativen Kraftstoffen gibt es an unserer virtuellen Tankstelle.

Im folgenden Text erklärt der Ersteller der Karte seine Motivation:

Als Ingenieur beschäftigt man sich während seines Studiums und im Beruf mit naturwissenschaftlichen Gesetzen. Es ist ein kreativer Beruf, in dem man alle technischen Möglichkeiten für Umwelt und Kunden nutzen will. Als leidenschaftlicher Autofahrer durchquerte ich viele Länder, in denen es regenerative Kraftstoffe wie HVO schon seit vielen Jahren zu tanken gibt. Wenn man dann feststellt, dass sich deutsche „Klimaschutz“-Vereinigungen und ihre politischen Vertreter seit langer Zeit über den CO2-Ausstoß im Verkehr beschweren, sie aber gleichzeitig sämtliche technischen Lösungen blockieren, dann stellt man sich ernsthafte Fragen. Geht es hier überhaupt um Klimaschutz oder geht es um ein anderes Thema? HVO100 gibt es schon seit ca. 2013 an Tankstellen in Nordeuropa und Kalifornien. In Deutschland durfte er aber bis Mai 2024 nicht verkauft werden. Dabei wurden technisch haltlose Begründungen vorgeschoben. Ähnliches sieht man auch in anderen Themengebieten (z. B. die jahrelange Blockade bei klimaneutralen CCU/CCS-Kraftwerken oder die unvollständige CO2- und Effizienzbetrachtung bei Fahrzeugantrieben inklusive Fahrzeug- und Infrastruktur-Footprints, Stromerzeugung usw.).

Das Primärziel der Karte sind wissenschaftliche Zwecke, um Universitäten bei der Beobachtung des Tanknetzes zu unterstützen. Gleichzeitig sollen aber auch die angeblich „nirgendwo vorhandenen Tankstellen“ für jedermann deutlich sichtbar gemacht werden. Maßnahmen zur CO2-Reduktion müssen wieder ehrlich bewertet werden. Das heißt energie-fokussiert, nach marktwirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Gesetzen. Klimaschutz hat mit Energie zu tun, aber nichts mit Antrieben. Denn jeder Antrieb kann defossilisiert werden. Aber nicht für jeden Kunden eignet sich jeder Antrieb. Nur eine ehrliche Betrachtungsweise kann einer sozialistischen Instrumentalisierung des Umweltschutzes entgegenwirken.

Und damit kommen wir zu einem sehr, sehr wichtigen Anliegen: der Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft. Das ehrenwerte Thema des Umweltschutzes darf nicht zu einem sozialistischen Knüppel verkommen.

Das Foto des unten abgebildeten Mannes stammt aus meinem eigenen Fotoalbum. Aus erster Quelle weiß ich, worum es unserem legendären deutschen Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard ging: Dem Arbeiter soll ehrlich geholfen werden. Denn in Bonn wusste man: Ehrenwerte Themen dürfen nicht instrumentalisiert werden. Das unehrliche und gescheiterte Gegenbeispiel aus dem Ostblock ist noch allzu gut bekannt. Genau deshalb soll auch heute der Umwelt (und dem Arbeiter) ehrlich geholfen werden. Das Wort „Minister“ kommt von „dienen“ (lateinisch „ministrare“). In der Marktwirtschaft gibt der staatliche Dienstleister ausschließlich in Absprache mit seinem Auftraggeber (dem Bürger) die Ziele vor. Kunden und Ingenieure entscheiden individuell über den Weg dorthin. Im marktwirtschaftlichen Wettbewerb kommt immer das beste Produkt zum Ziel, weil ausschließlich Anwendungs- und Produktexperten entscheiden. Gegenbeispiel: In Ländern mit planwirtschaftlicher Mangelwirtschaft wurde der staatliche Markteingriff auch als Machtmonopol missbraucht („Wenn du brav bist, bekommst du“). Dies steht den Werten einer aufgeklärten westlichen Gesellschaft im 21. Jahrhundert diametral entgegen. Man muss nichts zuteilen, wenn es weltweit mehr grüne Energie gibt, als die Welt braucht (siehe auch Grafiken des DLR). Mit Mangel kann man nun mal nicht das Weltklima retten. Umweltschutz braucht Geld und Menschen, die mitmachen. Wir müssen deshalb wieder mehr denken wie Ludwig Erhard. Deshalb brauchen wir wieder mehr bunte Technologietoleranz sowie Kundenorientierung und Bonner Realitätssinn.

Gewidmet ist die Karte der Person, die mir all diese Zusammenhänge beigebracht hat (meinem Großvater), sowie dem Vater der Sozialen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard (den er persönlich kannte).

Laut Fachleuten wie Prof. Willner (HAW Hamburg) und dem Fachbereich reFuels des Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist der Feedstock zur Herstellung von HVO bei weitem noch nicht ausgereizt. Im Frühjahr 2026 publizierte das KIT eine namhafte Studie, die zeigt, dass der gesamte europäische Bedarf mit restoffbasitem Kraftstoffen abgedeckt werden kann. Dabei sind die zusätzlichen Potentiale strombasierter E-Fuels noch gar nicht mitbetrachtet worden.

Zu den möglichen Produktions-Mengen, anbei ein Zitat aus einem Artikel von SpringerNature (inklusive Interview mit Prof Willner):

Nach einer Hochrechnung des finnischen Konzerns Neste könnten bis 2040 bei Nutzung sämtlicher Reststoffe und voller Auslastung jährlich bis zu 1.000 Mt erneuerbarer Kraftstoffe hergestellt werden. Das entspricht circa 40 % des weltweiten Verkehrsbedarfs (Straßenverkehr, Schiff und Flugzeug). Diese Zahlen decken sich auch mit Erhebungen von Professor Dr. Thomas Willner vom Department Verfahrenstechnik der HAW Hamburg. Zusätzlich gibt es nach einer Studie, die Willner vorliegt, noch ein großes HVO-Potenzial von circa 200 Mt pro Jahr auf Jatropha-Basis. Jatropha wächst in Wüstenrandgebieten auf marginalen Böden. Diese Menge an HVO aus Jatropha-Öl könnte den Kraftstoffbedarf der gesamten EU decken. Bereits heute existiert in einigen italienischen Kommunen ein gut ausgebautes öffentliches Rücknahme-System für Bioabfälle, die sich zu Kraftstoffen verarbeiten lassen. Die HAW Hamburg arbeitet an dezentralen Anlagen, die direkt beim Reststoffverwerter eingesetzt werden können. Willner betont übrigens auch die hohe Stromeffizienz von HVO. Da viel Energie im Abfall ist, muss bei der Produktion wenig Strom eingesetzt werden. Man fährt daher stromeffizienter als mit dem Elektroauto. Schwedische Umweltbehörden weisen dem Kraftstoff sogar den mit Abstand größten Klimahebel aus, da man sofort mit dem Klimaschutz beginnen kann. HVO ist die zeit-, kosten- und ressourceneffiziente Klimaschutzlösung für den Verkehr.

Firma Neste zur Rohstoffverfügbarkeit ( Quellen: Neste (Text unter dem Film) und Vortrag auf der IAA Nutzfahrzeuge und Artikel der AutoBild vom August 2023)

Die einfache Skalierung regenerativer Kraftstoffe zeigt deutlich: Die planwirtschaftliche Zuteilung für den Schiffs und Flugverkehr ist nicht notwendig. Das liegt auch daran, weil bei der Herstellung von Flugkerosin der Kraftstoff für den Strassenverkehr automatisch als Koppelprodukt entsteht. Eine Fokussierung auf Mini-Sektoren im Bereich des Luft- und Schiffsbereiches würde die Skalierung großindustrieller Produktionsanlagen verlangsamen. Denn für den Investor zählt eine schnelle Amortisation (Return-of Invest). Nicht zuletzt subventioniert jeder PKW-Fahrer an der Tankstelle sein nächstes Flugticket. Der Kostensensible Luft- und Schiffsverkehr kann eine Waren dadurch preisgünstiger und wirtschaftlicher liefern.

Interviews mit Prof Dr. Willner findet man in den Videos unten. Dabei geht er im ersten Beitrag ( aus einer Vorlesung ) u.a. auch um die Rohstoff-Thematik.

Auch E85, E100 und Biogas sind wichtige Bausteine zur Erreichung der Klimaziele im Verkehr. Da es sich bei Ethanol um Biokraftstoffe der ersten Generation handelt und und alle drei Kraftstoffe Fahrzeug-Vorbereitungen erfordern, haben wir sie hier nicht dargestellt.. Hätten wir alle regenertaiven Kraftstoffe für den Ottomotor auf der Karte eingezeichnet, dann wäre das Tanknetz bereits sehr dicht. Es gibt mehr Lösungen, als gemeinhin behauptet und von den „Verkehrswendern“ gewünscht wird 😉 Wir fokussieren uns aber auf Wege, die ohne technische Umrüstungen umsetzbar sind. Und da sind reFuels wie HVO, reststoffbasierte Ottokraftstoffe und E-Fuels der einfachtste Weg.

Mehr Infos zu den beiden Kraftstoffen finden Sie in unserer virtuellen Tankstelle. Anbei zum Thema Biogas auch ein Filmbeitrag vom Bayrischen Rundfunk sowie eine Tankstellen-Karte, wo u.a. auch sehr viele Biogas-Tankstellen eingezeichnet sind.

Die Karte (inklusive Webseite und App steht zur Suche von Tankstellen und als Quelle für wissenschaftliche und journalistische Zwecke frei zur Verfügung (Quelle : eFuelsNow e.V.). Gern dürfen unsere Webseite auch verlinken. Die Weiterverwendung der Karten-Daten in anderen Applikationen und die Weitergabe an Dritte ist ausdrücklich NICHT gestattet. Bei Rückfragen kontaktieren Sie uns unter info@efuelsnow.de

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Die in dieser App/auf dieser Webseite bereitgestellten Inhalte, insbesondere die Zusammenstellung, Strukturierung und tägliche Aktualisierung der Tankstellendaten für HVO100, HVO Beimischungen und reFuels, sind geistiges Eigentum von eFuelsNow e.V. Die Karte kann zur Suche von Tankstellen und als Quelle für wissenschaftliche und journalistische Zwecke eingesetzt werden (Quelle : eFuelsNow e.V.). Die Weiterverwendung der Karten-Daten in anderen Applikationen und die Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.

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