WER SIND WIR?

Wir sind eine Interessensgemeinschaft von Ingenieuren und anderen fortschrittsbegeisterten Personen, mit entsprechend tiefem technischem Fach- und Hintergrundwissen zu Kraftfahrzeugen und Mobilitätskonzepten der Zukunft. Durch engen Austausch mit Wissenschaftlern renomierter Universitäten und Instituten, haben wir uns einen umfassenden Erfahrungsschatz zum Thema synthetischer Kraftstoffe erworben. Auch die Anwendung im Wärmemarkt haben wir im Blick. Unsere Initiative wurde 2019 ins Leben gerufen. Es ist uns eine persönliche Herzens Angelegenheit in diesem Punkt aufzuklären und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Wir selbst tanken synthetische Kraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen, wie zum Beispiel HVO100, R33 und Protect25 (etc.) in unseren Dieselfahrzeugen.

Wir informieren über unsere privaten Nutzungserfahrungen mit den verschiedensten Kraftstoffen, die wir regelmäßig als private Autofahrer tanken. Wir sind kein Institut, welches Erprobungen durchführt. Hierzu verweisen wir auf die Untersuchungen und Unterlagen der zuständigen wissenschaftlichen Institute und auf der Industrie. Unsere Initiative ist entstanden, weil wir als private Nutzer auch synthetische, klimafreundliche Kraftstoffe tanken möchten. Wir sind KEIN Lobby-Verein! Wir machen das aus persönlicher Begeisterung für das Thema! Wir sind „eFuel-Nerds“. „Es ist uns ein Herzensanliegen dieses besonders nachhaltige Klimaschutz-Instrument bekannter zu machen, weil wir mit unseren eigenen Autos gute Erfahrungen damit gemacht haben. eFuels betreffen außerdem den gesamten Energiemarkt. Wir betonen, dass wir nicht gegen andere Antriebsarten sind. Sondern wir stehen explizit für eine marktwirtschaftliche und tolerante Herangehensweise: Technologieoffenheit. Jeder soll den klimaneutralen Antrieb fahren, den er persönlich favorisiert. Es geht einzig und allein um einen ehrlichen, toleranten Klimaschutz, und sonst nichts. Und der muss alle Menschen, die ihn umsetzen sollen, mitnehmen.

Ziele:

  • Die möglichst schnelle Freigabe und Einführung von regenerativen Kraftstoffen, die wir als Autofahrer auch in Deutschland viel häufiger tanken möchten.

  • Technologieoffenheit. Marktwirtschaftliche Toleranz und Co-Existenz verschiedener Technologien, zur Erreichung eines ehrlichen, kosten- und Zeit-effizienten Klimaschutzes. Berücksichtigung individueller Nutzungsbedürfnisse und Nutzungsmöglichkeiten.

  • Faktenbasierte Information auf Basis anerkannter, wissenschaftlicher Quellen. Allgemeinverständliche Aufarbeitung der Kernbotschaften, um diese einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

  • Korrektur von falschen oder lückenhaften Aussagen in sozialen Netzwerken, in Medien oder auch in der Politik. Wir sprechen das an, oder reagieren z.B. mit Leserbriefen.

  • Die Politik zu motivieren, lediglich CO2 Einsparziele, aber keine konkreten Wege dorthin vorzugeben. Die Wege zum Ziel muss der Wissenschaft, den Ingenieuren und nicht zuletzt der Marktwirtschaft bzw. den Kunden überlassen werden.

  • Plattform für andere Nutzer. Wir bieten Erfahrungstausch und ein Netzwerken rund um das Thema alternative Kraftstoffe und der Defossilisierung des Verkehrs- und Wärmesektors.

Wir möchten dabei möglichst viele Menschen erreichen und über vorhandene Technologien und Potenziale zur möglichst schnellen Defossilisierung in den Sektoren Verkehr, Wärme und Energie aufklären. Wir sprechen uns nicht gegen die Elektromobilität aus, bekennen uns vielmehr grundsätzlich für Technologieoffenheit und einen fairen Wettbewerb der Energie- und Mobilitätsarten.

Wir informieren durch unser Netzwerk, sprechen gezielt Politiker und Entscheidungsträger an, um in der EU-Politik, im Deutschen Bundestag und bei Bürgern mit Fakten für Technologieoffenheit und faire Förderbedingungen aller Maßnahmen zur Defossilisierung zu werben. Es ist uns wichtig, dass auch weiterhin jedem EU-Bürger individuelle Mobilität zu bezahlbaren Kosten möglich ist. Wir bekennen uns ganz klar zu fairen, marktwirtschaftlichen Instrumenten und lehnen einseitige, planwirtschaftliche Förderungen ab.

Unsere Forderungen

  • Aufnahme der EN15940 in die Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV), damit synthetische und paraffinische Kraftstoffe endlich auch in Deutschland an Tankstellen verkauft werden dürfen.

  • Förderung von nachhaltigen, synthetischen Kraftstoffen z.B. aus Rest- und Abfallstoffen und Anhebung der Treibhausgasminderungsquote zur CO2- und THG-Reduktion im Straßenverkehr.

  • Technologieneutrale Umsetzung der REDII (EU 2018/2001), keine Mehrfachanrechnung von fossilem Ladestrom auf die Treibhausgasminderungsquote. Reale Anrechnung der THG- und CO2-Reduktion für alle Technologien und alle Anwendungen. Keine fiktive Anrechnung von CO2-Reduktionen.

  • Steuerbefreiung für klimafreundliche, synthetische Kraftstoffe (reFuels und eFuels) im Rahmen der Überarbeitung der EU-Energiesteuerrichtlinie (2003/96/EG). Besteuerung aller Energieträger entsprechend ihres fossilen CO₂-Gehalts. Die CO₂-Intensität der Energieträger ist in der Renewable Energy Directive (EU 2018/2001) definiert. Hierauf sollte Bezug genommen werden, um zusätzliche Bürokratie zu vermeiden.

  • Anrechenbarkeit von relevant nachhaltigen, regenerativen Kraftstoffen [eFuels, reFuels nach REDII, biogener- und regenerativer Wasserstoff] auf die CO2-Ziele innerhalb der EU-Flottenregulierung (EU 2019/631).

  • Realistische, faktenbasierte Bewertung aller vorhandenen Technologie-Wege, hinsichtlich ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Bedürfnisse entsprechend der UN-Nachhaltigkeitskriterien.

  • Subventionen dürfen nur eine Anschubfinanzierung für neue Technologien sein und allen Technologien gleichermaßen zustehen. Die langfristige Förderung einzelner Technologien muss überprüft und ggf. überarbeitet werden

Stand 08/2022