Die Karte wird von einem eFuelsNow Gruppenmitglied aus tiefer Leidenschaft und innerer Überzeugung erstellt.

Im folgenden Text erklärt der Ersteller der Karte seine Motivation:

Als Ingenieur beschäftigt man sich während seines Studiums und im Beruf mit naturwissenschaftlichen Gesetzen. Es ist ein kreativer Beruf, wo man alle technischen Möglichkeiten für Umwelt und Kunden nutzen will. Als leidenschaftlicher Autofahrer durchquerte ich viele Länder, wo es regenerative Kraftstoffe, wie HVO, schon seit vielen Jahren zu tanken gibt. Wenn man dann feststellt, dass sich deutsche „Klimaschutz“-Vereinigungen und ihre politischen Vertreter seit langer Zeit über den CO2-Ausstoß im Verkehr beschweren, sie aber gleichzeitig sämtliche technischen Lösungen blockieren, dann stellt man sich ernsthafte Fragen. Geht es hier überhaupt um Klimaschutz oder geht es um ein anderes Thema? HVO100 gibt es schon seit ca 2013 an Tankstellen in Nordeuropa und Kalifornien. In Deutschland durfte er aber bis Mai 2024 nicht verkauft werden. Dabei wurden technisch haltlose Begründungen vorgeschoben. Ähnliches sieht man auch in andern Themengebieten (z.B. die jahrelange Blockade bei klimaneutralen CCU/CCS Kraftwerken, oder die unvollständige CO2- und Effizienz-Betrachtung bei Fahrzeug-Antrieben inclusive Fahrzeug- und Infrastruktur-Footprints, Stromerzeugung usw.).

Das Primärziel der Karte sind wissenschaftliche Zwecke, um Umiversitäten bei der Beobachtung des Tanknetzes zu unterstützen. Gleichzeitig sollen aber auch die angeblich „nirgendwo vorhandenen Tankstellen“ für Jedermann deutlich sichtbar gemacht werden. Maßnahmen zur CO2-Reduktion müssen wieder ehrlich bewertet werden. Das heißt Energie-fokussiert, nach marktwirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Gesetzen. Klimaschutz hat mit Energie zu tun, aber nichts mit Antrieben. Denn jeder Antrieb kann defossilisiert werden. Aber nicht für jeden Kunden eignet sich jeder Antriebs. Nur eine ehrliche Betrachtungsweise kann einer sozialistischen Instrumentalisierung des Umweltschutzes entgegenwirken.

Und damit kommen wir zu einem sehr, sehr wichtigen Anliegen : der Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft. Das ehrenwerte Thema des Umweltschutzes darf nicht zu einem sozialistischen Knüppel verkommen.

Das Foto des unten abgebildeten Mannes kommt aus meinem eigenen Fotoalbum. Aus erster Quelle weiß ich, um was es unserem legendären deutschen Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard ging: Dem Arbeiter soll ehrlich geholfen werden. Denn in Bonn wusste man: Ehrenwerte Themen dürfen nicht instrumentalisiert werden. Das unehrliche und gescheiterte Gegenbeispiel aus dem Ostblock ist noch allzu gut bekannt. Genau deshalb soll auch heute der Umwelt (und dem Arbeiter) ehrlich geholfen werden. Das Wort „Minister“ kommt von „dienen“ (lateinisch „ministrare) . In der Marktwirtschaft gibt der staatliche Dienstleister ausschließlich in Absprache mit seinem Auftraggeber (dem Bürger) die Ziele vor. Kunden und Ingenieure entscheiden individuell über den Weg dorthin. Im marktwirtschaftlichen Wettbewerb kommt immer das beste Produkt zum Ziel, weil ausschließlich Anwendungs- und Produktexperten entscheiden. Gegenbeispiel: In Ländern mit planwirtschaftlicher Mangelwirtschaft wurde der staatliche Markteingriff auch als Macht-Monopol missbraucht („Wenn Du brav bist bekommst Du“). Dies steht den Werten einer aufgeklärten westlichen Gesellschaft im 21. Jahrhunderts diametral entgegen. Man muss nichts zuteilen, wenn es weltweit mehr grüne Energie gibt als die Welt braucht (siehe auch Grafiken des DLR). Mit Mangel, kann man nunmal nicht das Welt-Klima retten. Umweltschutz braucht Geld und Menschen, die mitmachen. Wir müssen deshalb wieder mehr Denken wie Ludwig Erhard. Deshalb brauchen wieder mehr bunte Technologie-Toleranz, sowie Kunden-Orientierung und Bonner Realitätssinn.

Gewidmet ist die Karte der Person, die mir all diese Zusammenhänge beigebracht hat (meinem Großvater) sowie dem Vater der Sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhard (den er persönlich kannte).